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„Mehr Polizeibeamte auf die Straße bringen“ – Der zwanzigste „3-Veedels-Treff“ des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord | SPD Innenstadt-Nord

„Mehr Polizeibeamte auf die Straße bringen“ – Der zwanzigste „3-Veedels-Treff“ des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord

Von Canan Dogan

Bei bestem Herbstwetter begrüßte Jan Harbach, SPD Ortsvereinsvorsitzender Innenstadt-Nord, seine Gäste beim 20. Herbstempfang. Zahlreiche Bürger waren der Einladung in die Eigelsteintorburg nachgekommen, um mehr über die Sicherheitsstrategie des Polizeipräsidenten zu erfahren. Jürgen Matthies war als Hauptgast eingeladen und konnte im Dialog mit Martin Börschel, Fraktionschef der Kölner SPD, auf wichtige Fragen im Veedel Antworten liefern.

Immer noch sind es die Vorfälle in der Silvesternacht, die die meisten Kölner bewegen. Jürgen Matthies fand hierzu deutliche Worte: „Meine ganz klare Absicht ist in Zukunft, mehr Polizeibeamte auf die Straßen zu bringen, d. h., raus aus dem Innendienst.“ Er wünsche sich Polizisten, die man immer ansprechen könne.

Im weiteren Gespräch wurden angefangen von der Silvesternacht, über Prostitution im Veedel über Rapperkriege und den Drogenverkauf am Ebertplatz alle delikaten Themen angesprochen. „Wir werden die Dinge sachte verfolgen“, so Matthies. Faktisch sei die Kriminalität aber nicht gestiegen, er verstehe die Sorgen der Bürger trotzdem. „Wir haben im Eigelstein Prostitution, aber keinen Straßenstrich. Nur ist es so, dass durch das Rauchverbot in den Gaststätten, die Frauen vor den Kneipen stehen und nebenbei ihre Freier ansprechen.“

Der Betäubungsmittelhandel am Ebertplatz mache ihm Sorgen. „Ich hab mir das angeguckt. Das Thema ist vielschichtig. Wir haben es hier mit Dealern und Suchtkranken zu tun. Nur allein mit der Polizei ist das Problem nicht zu lösen. Hier müsste eine temporäre Sozialstation aufgebaut und gleichzeitig für eine bessere Beleuchtung gesorgt werden.“
Auf die Frage, ob Matthies es bereut habe, Polizeipräsident geworden zu sein, antwortete er: „Überhaupt nicht!“ Er sei so freundlich in Köln aufgenommen worden, das er sehr dankbar für die Unterstützung sei. Aber er habe noch nie im Mai schon an Silvester denken müssen, „aber hier war das so“.

Die Sicherheitsvorkehrungen laufen schon auf Hochtouren. Hierzu Martin Börschel: „Aus SPD-Sicht muss die absolut größte Rolle die Sicherheit spielen, aber wir sind dagegen, dass eine Sicherheitsmauer um die Domplatte aufgestellt wird. Wir befürworten ein künstlerisch, kulturelles Silvester-Programm, das am Dom stattfindet.“

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