SPD Ortsverein für politisches Engagement ausgezeichnet

Von Canan Dogan

Die Überraschung war gelungen: Auf dem Unterbezirksparteitag wurden die Vorstandsmitglieder der SPD Köln Innenstadt-Nord für ihre Dialogreihe „Eigelstein im Wandel“ mit dem Norbert-Burger-Preis geehrt.
Der Preis, gestiftet vom ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger, wird für besondere Aktivitäten von Projektgruppen oder Arbeitsgemeinschaften innerhalb der SPD verliehen.
„Wir freuen uns riesig, dass unsere Initiative prämiert wurde. ‚Eigelstein im Wandel‘ hat sich im Veedel schon etabliert. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern macht uns große Freude und gibt uns die Möglichkeit, einen direkten Draht zu ihnen aufzubauen. Wir werden unser Engagement weiter führen“, sagt Dr. Regina Börschel, Mitinitiatorin der Dialogreihe.
Das Ziel ist es, den Leuten weiterhin eine Plattform zu bieten, auf der sie sich bei dringenden Themen Gehör verschaffen können. „Die SPD als erster Ansprechpartner im Veedel ist sich dieser Verantwortung bewusst. Wir bleiben am Ball“, so Börschel.

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Eigelstein im Wandel #5: Einzelhandel im Veedel

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Liebe Freundinnen und Freunde des Eigelstein-Viertels,
unsere Reihe „Veedel gestalten: Eigelstein im Wandel“ geht weiter! Diesmal soll unter dem Motto „Wo wollen wir morgen einkaufen?“ der Einzelhandel im Mittelpunkt stehen.
In den letzten Wochen und Monaten waren eine Reihe von Geschäftsaufgaben im Veedel zu verzeichen. Landenlokale stehen leer. Deshalb wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren:
– Wie steht es mit dem Handel in unserem Viertel?
– Was braucht es für einen guten Branchenmix?
– Wie können wir unseren Veedelsstandort stärken?
Wann: Dienstag, 21.03.2017, 19:30 Uhr
Wo: Café Famillich, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln.
Mit uns diskutieren:
  • Christiane Jäger, stellv. Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung;
  • Hans-Günter Grawe, Handelskümmerer, der die Sorgen vieler Ladeninhaber*innen und Geschäftsleute kennt;
  • Susana Dos Santos Herrmann, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Rat der Stadt Köln.
Moderation: Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Wir freuen uns auf Sie und Euch!

„Mehr Polizeibeamte auf die Straße bringen“ – Der zwanzigste „3-Veedels-Treff“ des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord

Von Canan Dogan

Bei bestem Herbstwetter begrüßte Jan Harbach, SPD Ortsvereinsvorsitzender Innenstadt-Nord, seine Gäste beim 20. Herbstempfang. Zahlreiche Bürger waren der Einladung in die Eigelsteintorburg nachgekommen, um mehr über die Sicherheitsstrategie des Polizeipräsidenten zu erfahren. Jürgen Matthies war als Hauptgast eingeladen und konnte im Dialog mit Martin Börschel, Fraktionschef der Kölner SPD, auf wichtige Fragen im Veedel Antworten liefern.

Immer noch sind es die Vorfälle in der Silvesternacht, die die meisten Kölner bewegen. Jürgen Matthies fand hierzu deutliche Worte: „Meine ganz klare Absicht ist in Zukunft, mehr Polizeibeamte auf die Straßen zu bringen, d. h., raus aus dem Innendienst.“ Er wünsche sich Polizisten, die man immer ansprechen könne.

Im weiteren Gespräch wurden angefangen von der Silvesternacht, über Prostitution im Veedel über Rapperkriege und den Drogenverkauf am Ebertplatz alle delikaten Themen angesprochen. „Wir werden die Dinge sachte verfolgen“, so Matthies. Faktisch sei die Kriminalität aber nicht gestiegen, er verstehe die Sorgen der Bürger trotzdem. „Wir haben im Eigelstein Prostitution, aber keinen Straßenstrich. Nur ist es so, dass durch das Rauchverbot in den Gaststätten, die Frauen vor den Kneipen stehen und nebenbei ihre Freier ansprechen.“

Der Betäubungsmittelhandel am Ebertplatz mache ihm Sorgen. „Ich hab mir das angeguckt. Das Thema ist vielschichtig. Wir haben es hier mit Dealern und Suchtkranken zu tun. Nur allein mit der Polizei ist das Problem nicht zu lösen. Hier müsste eine temporäre Sozialstation aufgebaut und gleichzeitig für eine bessere Beleuchtung gesorgt werden.“
Auf die Frage, ob Matthies es bereut habe, Polizeipräsident geworden zu sein, antwortete er: „Überhaupt nicht!“ Er sei so freundlich in Köln aufgenommen worden, das er sehr dankbar für die Unterstützung sei. Aber er habe noch nie im Mai schon an Silvester denken müssen, „aber hier war das so“.

Die Sicherheitsvorkehrungen laufen schon auf Hochtouren. Hierzu Martin Börschel: „Aus SPD-Sicht muss die absolut größte Rolle die Sicherheit spielen, aber wir sind dagegen, dass eine Sicherheitsmauer um die Domplatte aufgestellt wird. Wir befürworten ein künstlerisch, kulturelles Silvester-Programm, das am Dom stattfindet.“

Zwanzigster 3-Veedels-Treff: Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord

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Am

Sonntag, den 06.11.2016, um 11:00 Uhr, findet in der Eigelsteintorburg, 50668 Köln,

der 20. Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord, der 3-Veedels-Treff, statt.

Im Mittelpunkt des  Herbstempfangs steht diesmal die Frage nach der Sicherheit in unserem Veedel. Deshalb freuen wir uns sehr, Polizeipräsidenten Jürgen Mathies als Gast begrüßen zu dürfen. Die Moderation übernimmt Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln.

Sicherheit und Ordnung im Veedel waren in unserer Reihe „Eigelstein im Wandel“ große Themen. In den vergangenen Monaten haben sich vermehrt Bürgerinnen und Bürger bei uns gemeldet und ihr Unbehagen über die momentane Situation geäußert. Stichworte waren die Straßenprostitution im südlichen Eigelstein, Polizeiaufgebote vor Shisha-Bars, der „Rapperkrieg“ oder der Ebertplatz als Angstraum. Als  Ansprechpartner vor Ort möchten wir die Fragen und Sorgen aufgreifen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, auf die anregenden Gespräche und auf eine spannende Diskussion anlässlich dieser schon zur Tradition gewordenen Jubiläumsveranstaltung.

3-Veedels-Treff ist der Herbstempfang der SPD Innenstadt-Nord für das Eigelstein-, Ursula-, Kuniberts-, Agnesviertel und den MediaPark.

Um Ihre Anmeldung wird gebeten: anmeldung-3-veedels-treff

Spielgeräte für den Stavenhof

Eigelstein im Wandel 4Lange Zeit standen kleine Spielgeräte auf dem Stavenhof. Doch plötzlich waren sie weg …

Seitdem erreichten uns viele traurige Rückmeldungen. Deshalb haben wir in der Bezirksvertretung Innenstadt eine entsprechende Initiative für neue Spielgeräte auf dem kleinen Quartiersplatz gestartet.

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause machte die Bezirksvertretung den Weg für neue Spielgeräte für den Stavenhof frei. Deshalb möchten wir nun mit Eltern, Kindern, Anliegern und Verwaltung diskutieren, welche Spielgeräte auf der kleinen Platzfläche sinnvoll sind und wie sie aufgestellt werden können, damit die Pänz in unserem Viertel wieder sicher spielen können.

Herzlich laden wir Sie ein zu einem Gespräch zur Gestaltung des Spielbereichs im Stavenhof am 6. September 2016, 17:30, in das Café Famillich, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln.

Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Initiativen in der Bezirksvertretung:

Eigelstein im Wandel #3: Verkehr im Veedel

Gesprächsrunde zur Verbesserung des Verkehrs im Veedel

 

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Bei der ersten Veranstaltung unserer Reihe „Eigelstein im Wandel“ haben wir u.a. diskutiert, wie der Verkehr im Veedel für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden kann. Wie kann die Radwegeverbindung zwischen Agnes- und Eigelsteinviertel sinnvoll gestaltet werden? Hat sich die Verkehrsführung am Knotenpunkt Eigelstein/Weidengengasse/Eintrachtstraße/Unter Krahnenbäumen bewährt? Wie kann der Durchgangsverkehr durch die Eintrachtstraße reduziert werden? Wie können wir den ruhenden PKW- und Fahrradverkehr ordnen?

Veedel Gestalten - Eigelstein im Wandel_vorn_3_buntDas waren nur einige Themen, die angesprochen worden sind – formuliert aus der Perspektive der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer.

Veedel Gestalten – Eigelstein im  diesem Punkten wollen wir gerne mit Ihnen und Euch weiterarbeiten und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln.

So laden wir zu einer Gesprächsrunde „Eigelstein im Wandel: Verkehr im Veedel“ am 30. August 2016, 19:00 – 21:00 Uhr, in das Restaurant Léo, Lübecker Straße 2, 50668 Köln, ein.

Wir planen auch, die entsprechenden Punkte im Viertel abzugehen.

Wir freuen uns auf konstruktive Diskussionen. Gemeinsam für unser Veedel!

Sicherheit im Eigelstein muss wieder stärker in den Blick geraten

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Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt fordert, dass das Eigelsteinviertel stärker in den Fokus der Polizei und des Ordnungsamtes rücken muss.

“Uns erreichen in der letzten Zeit wieder verstärkt Hinweise aus der Bevölkerung über die Zunahme der Straßenprostitution im Viertel”, berichtet Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion. “Die Anwohner und Gäste des Eigelsteins werden von Prostituierten auf der Straße offensiv angesprochen. Zuhälter halten sich in den Eingangsbereichen von Wohnhäusern auf und kontrollieren das Geschehen. Anwohner werden aggressiv beschimpft. Das beginnt am Vormittag und geht bis in die späten Abendstunden.“

In der letzten Zeit kamen in den sozialen Netzwerken und in der Presse Berichte über sog. „Nafri“-Gruppen auf dem Eigelstein hinzu. „Wir finden es ausdrücklich gut, dass seit den Kölner Silvester-Ereignissen die Kontrollen im Bahnhofs- und Domumfeld verstärkt werden“, meint Börschel. „Aber es kann nicht sein, dass sich diese Szenen jetzt in den Bereich des Eigelsteins, Ebertplatzes und des Theodor-Heuss-Rings verlagern“.

Das Veedel gelangt immer wieder mit Schlägereien, Verfolgungsjagden, Hooliganaufmärschen und Razzien in die Schlagzeilen. Von der Polizei selbst wird der Eigelstein als sog. „gefährlicher Ort“ eingestuft. Aus Sicht der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt muss deshalb die sichtbare Präsenz im Viertel wieder deutlich verstärkt werden, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

„Wir haben deshalb den Eigelstein auf die Agenda des Kriminalpräventiven Rats für die Innenstadt gesetzt, um dort mit Polizei und Ordnungsamt konkrete Maßnahmen für das Viertel zu besprechen. Man muss die Lage eindeutig im Blick behalten, damit die Entwicklung nicht aus dem Ruder läuft. Deshalb wollen wir von Polizei und Ordnungsamt auch sehr konkrete Lageberichte zum Eigelsteinviertel vorgelegt bekommen.“

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