Sofortmaßnahmen am Ebertplatz

Die Verwaltung hat erste Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz vorgestellt. Dabei wurde die Beleuchtung der Passagen verbessert, Schmierereien und Plakatreste an den Rolltreppen, Wänden und Hochbeeten entfernt sowie das Gestrüpp zurückgeschnitten. Dabei konnte auch eine Reihe von Drogendepots ausgehoben werden.

 

„Wir freuen uns, dass unserer Forderung nach Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz von der Verwaltung so schnell angegangen wurde. Wer die Bilder im Vorher-Nachher-Vergleich sieht, erkennt die deutliche Verbesserung“, stellt Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt, fest.

„Das darf aber keine Einzelaktion bleiben. Jetzt heißt es dranbleiben … und das Ziel, die Umgestaltung des Ebertplatzes nicht aus den Augen zu verlieren“, betont Börschel weiter.

Der SPD Ortsverein Innenstadt-Nord und die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt hatten ein Paket von Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz gefordert, mit denen die Abwärtsspirale dieses zentralen Innenstadtplatzes gestoppt werden sollte. Der entsprechende Antrag wurde von der Bezirksvertretung Innenstadt am 09.02.2017 beschlossen.

Eigelstein im Wandel #5: Einzelhandel im Veedel

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Liebe Freundinnen und Freunde des Eigelstein-Viertels,
unsere Reihe „Veedel gestalten: Eigelstein im Wandel“ geht weiter! Diesmal soll unter dem Motto „Wo wollen wir morgen einkaufen?“ der Einzelhandel im Mittelpunkt stehen.
In den letzten Wochen und Monaten waren eine Reihe von Geschäftsaufgaben im Veedel zu verzeichen. Landenlokale stehen leer. Deshalb wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren:
– Wie steht es mit dem Handel in unserem Viertel?
– Was braucht es für einen guten Branchenmix?
– Wie können wir unseren Veedelsstandort stärken?
Wann: Dienstag, 21.03.2017, 19:30 Uhr
Wo: Café Famillich, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln.
Mit uns diskutieren:
  • Christiane Jäger, stellv. Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung;
  • Hans-Günter Grawe, Handelskümmerer, der die Sorgen vieler Ladeninhaber*innen und Geschäftsleute kennt;
  • Susana Dos Santos Herrmann, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Rat der Stadt Köln.
Moderation: Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Quartiersgarage statt Luxusstellplätze

Stadtverwaltung muss endlich für Umgestaltung des Ebertplatzes aktiv werden

cropped-image-14.jpegDie SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fordert die Offenlegung der Machbarkeitsstudie zum Bau einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz. Nur so wird transparent, ob der Bau überhaupt realisierbar ist und wie sich die Kosten verteilen. Hierzu erklärt Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Der Ebertplatz ist an manchen Stellen ein Angstraum und von der Polizei benannter Brennpunkt im Bereich der Drogenkriminalität. Hier hält man sich nicht gerne auf, was uns auch immer wieder von den Kölnerinnen und Kölnern gesagt wird. Deshalb muss der Platz dringend umgestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Aber ohne Machbarkeitsstudie keine Entscheidung über die Tiefgarage – und ohne Entscheidung über die Tiefgarage keine Umgestaltung des Platzes. Deshalb muss die Stadtverwaltung das angeblich schon lange feststehende Ergebnis endlich veröffentlichen.“

Bereits im Oktober 2015 gab es Medienberichte, denen zufolge in einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz maximal 222 Parkplätze geschaffen werden könnten. Die Baukosten würden sich damit auf 55.000 bis 75.000 Euro pro Stellplatz belaufen. Susana dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, stellt fest: „Sollten sich diese Berichte bestätigen, wäre die Tiefgarage sicherlich keine Option. Eine solche Tiefgarage ließe sich nur mit horrenden Mietpreisen pro Stellplatz finanzieren. Für die Menschen aus dem Veedel ist das unbezahlbar. Wir brauchen eine Quartiersgarage, die sich alle leisten können. Deshalb muss die Stadtverwaltung hier endlich Licht ins Dunkel bringen.“

Heller, sauberer, übersichtlicher: Sofortprogramm für den Ebertplatz

Der Ebertplatz ist ein Angstraum und stadtweit bekannter Brennpunkt im Bereich Drogenkriminalität. So wird er auch von der Polizei eingeordnet. Zuletzt hatte Polizeipräsident Jürgen Mathies auf dem Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord die Dringlichkeit einer schnellen städtebaulichen Veränderung am Ebertplatz unterstrichen. Weil der große Umbau aber noch Jahre dauern kann, sind Sofortmaßnahmen notwendig.

„Wir kennen alle die Probleme am Ebertplatz: Düster, dreckig, Drogenszenen. Deshalb wollen wir, dass durch gezielte Maßnahmen die Sicherheit erhöht wird. Nur so kann der Ebertplatz der Bevölkerung zurückgegeben werden“, meint Regina Börschel, Vorsitzende in der Bezirksvertretung Innenstadt.

imageEin großes Problem stellt die mangelhafte Ausleuchtung des Platzes und der Passagen dar. So weist das Ordnungsamt darauf hin, dass die Lichtverhältnisse dort so unzureichend seien, dass auch bei einer möglichen Videoüberwachung Täter nur schwer identifiziert werden könnten. Nächtliche Begehungen des Ebertplatzes mit der Polizei bestätigen die Notwendigkeit einer guten Ausleuchtung. „An einem solchen Brennpunkt und Eingangsbereich zu U-Haltestellen muss es heißen: ‚Mehr Licht am Ebertplatz!’“, fordert Börschel.

Auch die Grünflächen und Hochbeete auf dem Ebertplatz müssen nach Auffassung der SPD-Fraktion regelmäßig zurückgeschnitten werden. Graffiti und Zerstörungen sind konsequent zu beseitigen, um eine weitere Abwärtsspirale zu stoppen. Das Ordnungsamt sollte regelmäßiges die Schäden und Missstände erfassen und an die Stellen melden, die für Abhilfe sorgen kann.

Letztlich muss aber auch geprüft werden, wie durch bauliche Interventionen die bessere Einsehbarkeit des Platzes und eine Übersichtlichkeit auf dem Platz hergestellt werden kann. „Ein Rückbau der Hochbeete kann beispielsweise auch das Anlegen von Drogendepos erschweren. Möglicherweise eignen sich die Grünflächen sogar für temporäre Urban-Gardening-Projekte“, schlägt Börschel vor. Auch kann das gezielte Bespielen des Platzes für mehr Attraktivität sorgen.

„Wir können nicht nur über den Ebertplatz lamentieren. Konkrete Vorschläge und positive Bilder vom Ebertplatz müssen her. Deshalb machen wir einen Aufschlag. Weitere Vorschläge sind jederzeit willkommen. Klar ist aber auch: Die große Lösung für den Ebertplatz muss aber bei allem das Ziel bleiben!“, betont Börschel.

Luxusparkplätze sind keine Lösung

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Machbarkeitsstudie für Tiefgarage unter dem Ebertplatz muss veröffentlicht werden

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fordert, die Machbarkeitsstudie für eine Tiefgarage unter dem Ebertplatz endlich zu veröffentlichen. Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied für Agnesviertel und Eigelstein, erklärt hierzu: „Bereits 2011 haben wir die Verwaltung mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Wenn diese nun fertig ist, muss sie auch schleunigst veröffentlicht werden. Die kursierenden Baukosten von 55.000 bis 75.000 Euro pro Stellplatz könnten jedoch nur mit Luxusmieten finanziert werden und sind demnach keine Lösung für die Menschen im Veedel. Wir brauchen vor Ort Stellplätze, die auch bezahlbar sind. Deshalb ist die Stadtverwaltung gefordert, sich intensiv und offen um Alternativmöglichkeiten wie eine Quartiersgarage zu bemühen.“ Den Vorschlag der CDU, den Sudermanplatz als Dauer-Parkplatz zu nutzen, lehnt Börschel ab: „Seit Jahren bemühen wir uns darum, unsere Plätze zu attraktivieren, und jetzt kommt die CDU und will sie zuparken. Das kann man nur als Schnapsidee bezeichnen.“

Eine rasche Entscheidung zum Stopp der Planungen einer Tiefgarage ist elementar für die Umgestaltung des Ebertplatzes. Börschel weiter: „Die Kölnerinnen und Kölner drängen darauf, dass sich endlich etwas am Ebertplatz tut – wie es auch Albert Speer in seinem Masterplan vorgeschlagen hat. Bei den Planungen müssen Hansaring und Theodor-Heuss-Ring direkt mit einbezogen werden. Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung wollen wir auch die Attraktivierung des linken Rheinufers, sowie eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein zwischen Bastei und Rheinpark. Dies kann nur durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung gelingen, so dass die Stadtverwaltung jetzt schnell handeln muss.“ Eine entsprechende Machbarkeitsstudie für die Rheinbrücke hat der Rat im Dezember unter anderem auf Initiative der SPD-Fraktion beschlossen.

Eigelstein im Wandel 2 – Der Anwohner*innendialog geht weiter

Logo Eigelstein im Wandel_Teil 2Herzlich laden wir Sie zur nächsten Veranstaltung unseres AnwohnerInnendialogs über die Entwicklungen im Eigelsteinviertel

am 3. Mai 2016, 19:30 Uhr, in das Kunstcafé Stüverhoff, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln,

ein.

Unsere Themen:

  • Wie geht es auf dem Gaffel-Gelände weiter?: Edgar Lichter, Vizepräsident der AMERON Hotels, stellt die Pläne des neuen Eigentümers vor. Stellen Sie Ihre Fragen: Was bedeuten die Pläne für das Viertel?
  • Was gibt es Neues im Veedel?: Was hat sich seit unserer letzten Veranstaltung „Eigelstein im Wandel“ getan? Was steht an?
  • Ihre Themen: Was soll im Viertel angepackt werden?

Moderation: Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Diskutieren Sie mit! Gestalten Sie mit! Wir freuen uns auf Sie.

SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt begrüßt Einberufung einer Bahnbögenkonferenz für das Eigelsteinviertel!

Schon seit Jahren befinden sich die Bahnbögen im Eigelsteinviertel in einem trostlosen Zustand. Wie die Verwaltung jetzt auf Initiative der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt mitteilt, beabsichtigt sie im Juni 2016 zu einer Bahnbögenkonferenz einzuladen. Die SPD-Fraktion hofft nun, dass nun endlich alle Beteiligten an einen Tisch kommen, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnbögenumfelds abzusprechen.

BahnbögenSchon seit Jahren fristen die Bahnbögen im Eigelsteinviertel ein trauriges Dasein. „Es ist bereits mehr als zehn Jahre her, als die Pächterin der Bahnbögen, die Bahnbögen GmbH, mit bunten Skizzen ihre Pläne für das Eigelsteinviertel präsentierte: Ein Touristenmagnet wie Les Halles in Paris oder mindestens so hip wie die Bahnbögen in Berlin sollten sie werden. Oder ein Stück kölsche Portobello Road. Rikschas sollten Gäste ins Viertel bringen. An der Eintrachtstraße/Ecke Salzmagazin sollte ein kleiner, aber feiner Quartiersplatz entstehen“, erinnert sich Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt.

Passiert ist seitdem nichts. Noch immer ist das Erscheinungsbild der Bahnbögen desolat. Mal versperrt eine unansehnliche Bretterwerbewand den Blick auf die Bahnbögen (so am Übergang von der Marzellenstraße zum Eigelstein), mal werden die Bahnbögen als wilde Müllkippe genutzt (so am Gereonswall).

Bereits im Januar 2013 forderte deshalb die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt, dass in einer Bahnbögenkonferenz Eigelstein alle Verantwortlichen (die Deutsche Bahn, der Bahnbögen Köln GmbH, die maßgeblichen Ämter der Stadtverwaltung und die Abfallwirtschaftsbetriebe) an einen Tisch kommen sollten, um die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes der Bahnbögen zu vereinbaren und auf den Weg zu bringen.

Im Dezember 2015 hakte die SPD-Fraktion nach und wollte von der Verwaltung wissen, was sie seit dem Beschluss zur Einberufung einer solchen Konferenz unternommen hat und welche Maßnahmen zur Verbesserung der desolaten Situation entlang der Bahnbögen sie beabsichtigt.

Nun informiert die Verwaltung in einer Mitteilung für die Bezirksvertretung Innenstadt, dass sie im Juni 2016 eine Bahnbögenkonferenz für das Eigelsteinviertel einzuberufen beabsichtigt. Weil sie aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre daran zweifelt, dass die Pächterin in absehbarer Zeit ein Konzept zur Entwicklung der Bahnbögen umsetzen wird, will die Verwaltung noch vor der Sommerpause 2016 zu einem ersten Treffen einladen, um die Möglichkeiten kurzfristiger Verbesserungen der Bahnbögen und ihres Umfeldes sowie einer Beschleunigung der Bahnbögen-Entwicklung zu ermitteln. Dabei sollen verbindliche Vereinbarungen zur Umsetzung getroffen werden.

„Die Menschen im Eigelsteinviertel sind über das verschmutzte und verwahrloste Umfeld der Bahnbögen mehr als verärgert. Deshalb begrüßen wir es ausdrücklich, dass nun endlich alle Beteiligten zusammenkommen sollen, um gemeinsam abzusprechen, wie man die Gesamtsituation entlang der Bahn verbessern kann. Wir wissen natürlich von unseren Ehrenfelder Kollegen, welch dicken Bretter wir zu bohren haben. Aber wir werden die Pächterin wie die Bahn als Eigentümerin der Bahnbögen in die Pflicht nehmen und weiter Druck machen“, so Regina Börschel.

Auf der Dialogveranstaltung “Eigelstein im Wandel” wurden von den Anwohner*innen ganz konkrete Wünsche zur Verbesserung der Situation an den Bahnbögen geäußert. Diese Vorschläge wird die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt jetzt in die Bahnbögenkonferenz mit hineinnehmen.

Zur Information:

Presseberichte:

Gemeinsam das Veedel gestalten! Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Anwohner*innendialogs „Eigelstein im Wandel“

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Von Canan Dogan

Der SPD-Ortsverein Innenstadt-Nord hatte zur Diskussionsrunde „Eigelstein im Wandel“ eingeladen – und gekommen sind viele interessierte Bürger mit einer Menge konstruktiver Vorschläge.

imageSo macht Politik Spaß: Vier Tische, vier Themen und 60 Minuten Zeit, alle seine Sorgen und Ideen in Arbeitsgruppen mitzuteilen. Das war die Vorgabe und es wurde an allen Tischen im Kunstcafé Stüverhoff rege diskutiert. Ob es um die Nutzung der Bahnbögen, den Wegzug der Gaffel-Brauerei, um Sauberkeit und Sicherheit im Veedel ging, die zahlreichen Anwohner haben Klartext gesprochen und die SPD hat alle Punkte schriftlich aufgenommen und dokumentiert. „Das Ziel dieser Veranstaltung war es, mit den Bürger*innen in einen Dialog zu treten, und wir haben das Ziel heute erreicht. Wir sind begeistert, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind, um mit uns über die Zukunft des Veedels zu sprechen“, sagt Christoph Eising vom SPD-Ortsverein Innenstadt-Nord und Mitorganisator der Diskussionsrunde.

imageDas zeigt eines ganz klar: Die Menschen im Eigelsteinviertel lieben ihr Veedel. „Das war eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung und es wird einen Folgetermin geben, bei dem wir berichten wollen, welche Vorschläge aus den Gesprächen wir angepackt haben und wo wir an den einzelnen Punkten stehen“, sagt Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt.

imageFür die kommende Gesprächsrunde sind das gute Vorzeichen, denn vieles kann besser werden, aber nur wenn alle mitmachen!

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Veedel gestalten: Eigelstein im Wandel

Veedel im Wandel - Kopf.pdfHerzlich laden wir Sie zum AnwohnerInnendialog über die Entwicklungen in unserem Veedel

am 8. März 2016, 19:30 Uhr,

in das Kunstcafé Stüverhoff, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln,

mit

  • Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
  • Michael Frenzel, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion,
  • Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

Moderation: Klaus Nelissen.

Über diese Themen wollen wir reden:

  • VEEDELSENTWICKLUNG: Nutzung der Bahnbögen. Welche Chancen bringt der Wegzug von Gaffel?
  • VERKEHRSSITUATION: Fußgänger, Fahrräder, Autos und Parkplätze. Wo steht´s und wo stockt´s im Veedel?
  • ÖFFENTLICHE ORDNUNG: Sauberkeit und Sicherheit im Veedel.
  • IHRE THEMEN: Wo drückt Ihnen der Schuh? Welche Themen liegen Ihnen auf dem Herzen?

Wir freuen uns auf Sie. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Die Bahnbögen im Eigelsteinviertel – Ein Trauerspiel

Bahnbögen

Schon seit Jahren – um genauer zu sein: seit über einem Jahrzehnt – fristen die Bahnbögen im Eigelsteinviertel ein trauriges Dasein. Ich erinnere mich noch gut, als ich Mitglied des Sanierungsbeirats Eigelstein war: Der Pächter der Bahnbögen (Lutz Figge von der Bahnbögen Köln GmbH) stellte uns mit bunten Skizzen und großen Gesten vor, was er mit den Bahnbögen so alles vor hat: Ein Touristenmagnet wie Les Halles in Paris oder mindestens so hipp wie die Bahnbögen in Berlin sollten sie werden. Oder vielleicht doch ein Stück kölsche Portobello Road. Rikschas sollten die Gäste ins Viertel bringen. In der Eintrachtstraße/Ecke Salzmagazin sollte ein kleiner, aber feiner Quartiersplatz entstehen. Und, und, und … Und was ist seitdem passiert? Nichts.

Fest steht: Noch wurde hinsichtlich ihrer Nutzung keine Fortschritte erzielt. Immer noch ist das Erscheinungsbild der Bahnbögen desolat. Mal versperrt eine unansehnliche Bretterwerbewand den Blick auf die Bahnbögen (so direkt am Eigelstein – nun gut, vielleicht immer noch besser als zu sehen, was sich hinter der Wand befindet), mal werden die Bahnbögen als wilde Müllkippe genutzt (so immer wieder am Gereonswall).

Schon im Jahr 2013 wollten wir, dass in einer Bahnbögenkonferenz Eigelstein alle Beteiligten (die Deutsche Bahn, der Bahnbögen Köln GmbH, die maßgeblichen Ämter der Stadtverwaltung und die Abfallwirtschaftsbetriebe) an einen Tisch kommen, um die notwendigen Maßnahmen zu vereinbaren, abzustimmen und auf den Weg zu bringen. Und was ist seitdem passiert? Richtig: Nichts.

Ziel muss es sein, dass sich das Erscheinungsbild und die Nutzung der Bahnbögen im Eigelsteinviertel nachhaltig verbessert. Denn eines ist doch klar: Die Bahnbögen sind, vom Breslauer Platz kommend, ein Entree in unsere Stadt. Sie markieren den Eingang in das Eigelsteinviertel. Deshalb wollen wir dem Pächter nicht durchgehen lassen, dass dieser städtebaulich sensible und entwicklungsfähige Bereich weiter verkommt.

Deshalb haben wir in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt gefordert, dass die Verwaltung darlegt, welche Schritte sie seit dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom Januar 2013 eingeleitet hat, um eine Bahnbögenkonferenz einzuberufen (wie es sie auch schon in Ehrenfeld gibt).
Ferner soll die Verwaltung darlegen, welche Schritte und Maßnahmen sie kurz- und mittelfristig zur Verbesserung der inakzeptablen Situation entlang der Bahnbögen einzuleiten gedenkt.

Wir bleiben dran!

Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

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