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Category Veedel | SPD Innenstadt-Nord

„In drei bis vier Jahren könnte der Umbau losgehen“

Bürgerdialog zur Zukunft des Ebertplatzes

Wie geht es weiter mit dem Eberplatz? Ist dieser zentrale Ort zwischen Agnes-, Kuniberts- und Eigelsteinveedel überhaupt noch sicher? Gerade nach den aktuellen Ereignissen mit einem Todesfall sind die Bürgerinnen und Bürger beunruhigt. Deshalb hatte die SPD zu Bürgerdialog eingeladen und gekommen waren mehr als 150 Menschen. Die Aula des Abendgymnasiums in der Gereonsmühlengasse war rappelvoll. Bis auf den letzten Sitzplatz waren alle Stühle besetzt.
Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und örtlicher Ratsherr, moderierte den Abend. Auf dem Podium saßen Stadtdirektor Stephan Keller, Polizeipräsident Uwe Jacob, Peter Otten, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Agnes, und Uwe Schärpf, Koordinator Streetwork, den Zuhörern Rede und Antwort.

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„Ziel des Abends ist es eine Bestandsaufnahme zu machen und Klarheit zu schaffen“, so Börschel. Das ist bei diesem emotionalen Thema auch notwendig. Der Ebertplatz wird in den Medien bereits als Angstraum betitelt. Die meisten Anwohner fanden das übertrieben. Nichtsdestotrotz müsse etwas passieren, um den Drogenhandel und den Dreck in den Passagen in den Griff zu bekommen.
„Wir geben keinen Platz auf“, versicherte Uwe Jacob. Der Polizeipräsident betonte, dass durch die starke Polizeipräsenz wieder mehr Sicherheit geschaffen sei. Stadtdirektor Stephan Keller zeigte sich zuversichtlich: „Der große Umbau kann in circa drei bis vier Jahren losgehen.“
Diese Nachricht warf bei den Besuchern die Frage auf, was denn bis zu den baulichen Veränderungen geschehen soll? Sofortmaßnahmen sollen laut Keller für die gewünschte Entspannung sorgen. Ganz konkret: Der Platz soll beispielsweise besser beleuchtet werden. Auch von Videoüberwachung war die Rede. Besonders der Vorschlag der Verwaltung, die nördliche Passage zu schließen, hatte im Vorfeld für reichlich Diskussionen gesorgt.
Den Anwohnern geht es aber im Kern darum, den Ebertplatz wieder zu beleben. Ihr Wunsch: Der Ebertplatz soll als zentraler Punkt ein Ort der Begegnung werden – mit Cafés, einem Blumengeschäft oder Urban Gardening-Projekten. Die Kunstgalerien in den Passagen sollen einbezogen werden, um den Platz zu aktivieren. Die seit Jahren kaputten Rolltreppen sollten repariert und der still gelegte Brunnen, wenn möglich, wieder sprudeln.
„Ich bin beeindruckt, wie respektvoll und konstruktiv die Anwohner diskutiert haben. Das ist bei solchen hitzigen Themen nicht immer der Fall“, sagte Martin Börschel und fügte hinzu: „Bis der städtebauliche Masterplan von Albert Speer umgesetzt wird, sollte die Stadt den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen.“

Canan Dogan 

 

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SPD Ortsverein für politisches Engagement ausgezeichnet

Von Canan Dogan

Die Überraschung war gelungen: Auf dem Unterbezirksparteitag wurden die Vorstandsmitglieder der SPD Köln Innenstadt-Nord für ihre Dialogreihe „Eigelstein im Wandel“ mit dem Norbert-Burger-Preis geehrt.
Der Preis, gestiftet vom ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger, wird für besondere Aktivitäten von Projektgruppen oder Arbeitsgemeinschaften innerhalb der SPD verliehen.
„Wir freuen uns riesig, dass unsere Initiative prämiert wurde. ‚Eigelstein im Wandel‘ hat sich im Veedel schon etabliert. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern macht uns große Freude und gibt uns die Möglichkeit, einen direkten Draht zu ihnen aufzubauen. Wir werden unser Engagement weiter führen“, sagt Dr. Regina Börschel, Mitinitiatorin der Dialogreihe.
Das Ziel ist es, den Leuten weiterhin eine Plattform zu bieten, auf der sie sich bei dringenden Themen Gehör verschaffen können. „Die SPD als erster Ansprechpartner im Veedel ist sich dieser Verantwortung bewusst. Wir bleiben am Ball“, so Börschel.

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Sofortmaßnahmen am Ebertplatz

Die Verwaltung hat erste Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz vorgestellt. Dabei wurde die Beleuchtung der Passagen verbessert, Schmierereien und Plakatreste an den Rolltreppen, Wänden und Hochbeeten entfernt sowie das Gestrüpp zurückgeschnitten. Dabei konnte auch eine Reihe von Drogendepots ausgehoben werden.

 

„Wir freuen uns, dass unserer Forderung nach Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz von der Verwaltung so schnell angegangen wurde. Wer die Bilder im Vorher-Nachher-Vergleich sieht, erkennt die deutliche Verbesserung“, stellt Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt, fest.

„Das darf aber keine Einzelaktion bleiben. Jetzt heißt es dranbleiben … und das Ziel, die Umgestaltung des Ebertplatzes nicht aus den Augen zu verlieren“, betont Börschel weiter.

Der SPD Ortsverein Innenstadt-Nord und die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt hatten ein Paket von Sofortmaßnahmen für den Ebertplatz gefordert, mit denen die Abwärtsspirale dieses zentralen Innenstadtplatzes gestoppt werden sollte. Der entsprechende Antrag wurde von der Bezirksvertretung Innenstadt am 09.02.2017 beschlossen.

Eigelstein im Wandel #5: Einzelhandel im Veedel

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Liebe Freundinnen und Freunde des Eigelstein-Viertels,
unsere Reihe „Veedel gestalten: Eigelstein im Wandel“ geht weiter! Diesmal soll unter dem Motto „Wo wollen wir morgen einkaufen?“ der Einzelhandel im Mittelpunkt stehen.
In den letzten Wochen und Monaten waren eine Reihe von Geschäftsaufgaben im Veedel zu verzeichen. Landenlokale stehen leer. Deshalb wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren:
– Wie steht es mit dem Handel in unserem Viertel?
– Was braucht es für einen guten Branchenmix?
– Wie können wir unseren Veedelsstandort stärken?
Wann: Dienstag, 21.03.2017, 19:30 Uhr
Wo: Café Famillich, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln.
Mit uns diskutieren:
  • Christiane Jäger, stellv. Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung;
  • Hans-Günter Grawe, Handelskümmerer, der die Sorgen vieler Ladeninhaber*innen und Geschäftsleute kennt;
  • Susana Dos Santos Herrmann, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Rat der Stadt Köln.
Moderation: Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Quartiersgarage statt Luxusstellplätze

Stadtverwaltung muss endlich für Umgestaltung des Ebertplatzes aktiv werden

cropped-image-14.jpegDie SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fordert die Offenlegung der Machbarkeitsstudie zum Bau einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz. Nur so wird transparent, ob der Bau überhaupt realisierbar ist und wie sich die Kosten verteilen. Hierzu erklärt Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Der Ebertplatz ist an manchen Stellen ein Angstraum und von der Polizei benannter Brennpunkt im Bereich der Drogenkriminalität. Hier hält man sich nicht gerne auf, was uns auch immer wieder von den Kölnerinnen und Kölnern gesagt wird. Deshalb muss der Platz dringend umgestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Aber ohne Machbarkeitsstudie keine Entscheidung über die Tiefgarage – und ohne Entscheidung über die Tiefgarage keine Umgestaltung des Platzes. Deshalb muss die Stadtverwaltung das angeblich schon lange feststehende Ergebnis endlich veröffentlichen.“

Bereits im Oktober 2015 gab es Medienberichte, denen zufolge in einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz maximal 222 Parkplätze geschaffen werden könnten. Die Baukosten würden sich damit auf 55.000 bis 75.000 Euro pro Stellplatz belaufen. Susana dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, stellt fest: „Sollten sich diese Berichte bestätigen, wäre die Tiefgarage sicherlich keine Option. Eine solche Tiefgarage ließe sich nur mit horrenden Mietpreisen pro Stellplatz finanzieren. Für die Menschen aus dem Veedel ist das unbezahlbar. Wir brauchen eine Quartiersgarage, die sich alle leisten können. Deshalb muss die Stadtverwaltung hier endlich Licht ins Dunkel bringen.“

Heller, sauberer, übersichtlicher: Sofortprogramm für den Ebertplatz

Der Ebertplatz ist ein Angstraum und stadtweit bekannter Brennpunkt im Bereich Drogenkriminalität. So wird er auch von der Polizei eingeordnet. Zuletzt hatte Polizeipräsident Jürgen Mathies auf dem Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord die Dringlichkeit einer schnellen städtebaulichen Veränderung am Ebertplatz unterstrichen. Weil der große Umbau aber noch Jahre dauern kann, sind Sofortmaßnahmen notwendig.

„Wir kennen alle die Probleme am Ebertplatz: Düster, dreckig, Drogenszenen. Deshalb wollen wir, dass durch gezielte Maßnahmen die Sicherheit erhöht wird. Nur so kann der Ebertplatz der Bevölkerung zurückgegeben werden“, meint Regina Börschel, Vorsitzende in der Bezirksvertretung Innenstadt.

imageEin großes Problem stellt die mangelhafte Ausleuchtung des Platzes und der Passagen dar. So weist das Ordnungsamt darauf hin, dass die Lichtverhältnisse dort so unzureichend seien, dass auch bei einer möglichen Videoüberwachung Täter nur schwer identifiziert werden könnten. Nächtliche Begehungen des Ebertplatzes mit der Polizei bestätigen die Notwendigkeit einer guten Ausleuchtung. „An einem solchen Brennpunkt und Eingangsbereich zu U-Haltestellen muss es heißen: ‚Mehr Licht am Ebertplatz!’“, fordert Börschel.

Auch die Grünflächen und Hochbeete auf dem Ebertplatz müssen nach Auffassung der SPD-Fraktion regelmäßig zurückgeschnitten werden. Graffiti und Zerstörungen sind konsequent zu beseitigen, um eine weitere Abwärtsspirale zu stoppen. Das Ordnungsamt sollte regelmäßiges die Schäden und Missstände erfassen und an die Stellen melden, die für Abhilfe sorgen kann.

Letztlich muss aber auch geprüft werden, wie durch bauliche Interventionen die bessere Einsehbarkeit des Platzes und eine Übersichtlichkeit auf dem Platz hergestellt werden kann. „Ein Rückbau der Hochbeete kann beispielsweise auch das Anlegen von Drogendepos erschweren. Möglicherweise eignen sich die Grünflächen sogar für temporäre Urban-Gardening-Projekte“, schlägt Börschel vor. Auch kann das gezielte Bespielen des Platzes für mehr Attraktivität sorgen.

„Wir können nicht nur über den Ebertplatz lamentieren. Konkrete Vorschläge und positive Bilder vom Ebertplatz müssen her. Deshalb machen wir einen Aufschlag. Weitere Vorschläge sind jederzeit willkommen. Klar ist aber auch: Die große Lösung für den Ebertplatz muss aber bei allem das Ziel bleiben!“, betont Börschel.

„Mehr Polizeibeamte auf die Straße bringen“ – Der zwanzigste „3-Veedels-Treff“ des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord

Von Canan Dogan

Bei bestem Herbstwetter begrüßte Jan Harbach, SPD Ortsvereinsvorsitzender Innenstadt-Nord, seine Gäste beim 20. Herbstempfang. Zahlreiche Bürger waren der Einladung in die Eigelsteintorburg nachgekommen, um mehr über die Sicherheitsstrategie des Polizeipräsidenten zu erfahren. Jürgen Matthies war als Hauptgast eingeladen und konnte im Dialog mit Martin Börschel, Fraktionschef der Kölner SPD, auf wichtige Fragen im Veedel Antworten liefern.

Immer noch sind es die Vorfälle in der Silvesternacht, die die meisten Kölner bewegen. Jürgen Matthies fand hierzu deutliche Worte: „Meine ganz klare Absicht ist in Zukunft, mehr Polizeibeamte auf die Straßen zu bringen, d. h., raus aus dem Innendienst.“ Er wünsche sich Polizisten, die man immer ansprechen könne.

Im weiteren Gespräch wurden angefangen von der Silvesternacht, über Prostitution im Veedel über Rapperkriege und den Drogenverkauf am Ebertplatz alle delikaten Themen angesprochen. „Wir werden die Dinge sachte verfolgen“, so Matthies. Faktisch sei die Kriminalität aber nicht gestiegen, er verstehe die Sorgen der Bürger trotzdem. „Wir haben im Eigelstein Prostitution, aber keinen Straßenstrich. Nur ist es so, dass durch das Rauchverbot in den Gaststätten, die Frauen vor den Kneipen stehen und nebenbei ihre Freier ansprechen.“

Der Betäubungsmittelhandel am Ebertplatz mache ihm Sorgen. „Ich hab mir das angeguckt. Das Thema ist vielschichtig. Wir haben es hier mit Dealern und Suchtkranken zu tun. Nur allein mit der Polizei ist das Problem nicht zu lösen. Hier müsste eine temporäre Sozialstation aufgebaut und gleichzeitig für eine bessere Beleuchtung gesorgt werden.“
Auf die Frage, ob Matthies es bereut habe, Polizeipräsident geworden zu sein, antwortete er: „Überhaupt nicht!“ Er sei so freundlich in Köln aufgenommen worden, das er sehr dankbar für die Unterstützung sei. Aber er habe noch nie im Mai schon an Silvester denken müssen, „aber hier war das so“.

Die Sicherheitsvorkehrungen laufen schon auf Hochtouren. Hierzu Martin Börschel: „Aus SPD-Sicht muss die absolut größte Rolle die Sicherheit spielen, aber wir sind dagegen, dass eine Sicherheitsmauer um die Domplatte aufgestellt wird. Wir befürworten ein künstlerisch, kulturelles Silvester-Programm, das am Dom stattfindet.“

Zwanzigster 3-Veedels-Treff: Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord

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Am

Sonntag, den 06.11.2016, um 11:00 Uhr, findet in der Eigelsteintorburg, 50668 Köln,

der 20. Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord, der 3-Veedels-Treff, statt.

Im Mittelpunkt des  Herbstempfangs steht diesmal die Frage nach der Sicherheit in unserem Veedel. Deshalb freuen wir uns sehr, Polizeipräsidenten Jürgen Mathies als Gast begrüßen zu dürfen. Die Moderation übernimmt Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln.

Sicherheit und Ordnung im Veedel waren in unserer Reihe „Eigelstein im Wandel“ große Themen. In den vergangenen Monaten haben sich vermehrt Bürgerinnen und Bürger bei uns gemeldet und ihr Unbehagen über die momentane Situation geäußert. Stichworte waren die Straßenprostitution im südlichen Eigelstein, Polizeiaufgebote vor Shisha-Bars, der „Rapperkrieg“ oder der Ebertplatz als Angstraum. Als  Ansprechpartner vor Ort möchten wir die Fragen und Sorgen aufgreifen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, auf die anregenden Gespräche und auf eine spannende Diskussion anlässlich dieser schon zur Tradition gewordenen Jubiläumsveranstaltung.

3-Veedels-Treff ist der Herbstempfang der SPD Innenstadt-Nord für das Eigelstein-, Ursula-, Kuniberts-, Agnesviertel und den MediaPark.

Um Ihre Anmeldung wird gebeten: anmeldung-3-veedels-treff

Eigelstein im Wandel #3: Verkehr im Veedel

Gesprächsrunde zur Verbesserung des Verkehrs im Veedel

 

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Bei der ersten Veranstaltung unserer Reihe „Eigelstein im Wandel“ haben wir u.a. diskutiert, wie der Verkehr im Veedel für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden kann. Wie kann die Radwegeverbindung zwischen Agnes- und Eigelsteinviertel sinnvoll gestaltet werden? Hat sich die Verkehrsführung am Knotenpunkt Eigelstein/Weidengengasse/Eintrachtstraße/Unter Krahnenbäumen bewährt? Wie kann der Durchgangsverkehr durch die Eintrachtstraße reduziert werden? Wie können wir den ruhenden PKW- und Fahrradverkehr ordnen?

Veedel Gestalten - Eigelstein im Wandel_vorn_3_buntDas waren nur einige Themen, die angesprochen worden sind – formuliert aus der Perspektive der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer.

Veedel Gestalten – Eigelstein im  diesem Punkten wollen wir gerne mit Ihnen und Euch weiterarbeiten und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln.

So laden wir zu einer Gesprächsrunde „Eigelstein im Wandel: Verkehr im Veedel“ am 30. August 2016, 19:00 – 21:00 Uhr, in das Restaurant Léo, Lübecker Straße 2, 50668 Köln, ein.

Wir planen auch, die entsprechenden Punkte im Viertel abzugehen.

Wir freuen uns auf konstruktive Diskussionen. Gemeinsam für unser Veedel!

Sicherheit im Eigelstein muss wieder stärker in den Blick geraten

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Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt fordert, dass das Eigelsteinviertel stärker in den Fokus der Polizei und des Ordnungsamtes rücken muss.

“Uns erreichen in der letzten Zeit wieder verstärkt Hinweise aus der Bevölkerung über die Zunahme der Straßenprostitution im Viertel”, berichtet Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion. “Die Anwohner und Gäste des Eigelsteins werden von Prostituierten auf der Straße offensiv angesprochen. Zuhälter halten sich in den Eingangsbereichen von Wohnhäusern auf und kontrollieren das Geschehen. Anwohner werden aggressiv beschimpft. Das beginnt am Vormittag und geht bis in die späten Abendstunden.“

In der letzten Zeit kamen in den sozialen Netzwerken und in der Presse Berichte über sog. „Nafri“-Gruppen auf dem Eigelstein hinzu. „Wir finden es ausdrücklich gut, dass seit den Kölner Silvester-Ereignissen die Kontrollen im Bahnhofs- und Domumfeld verstärkt werden“, meint Börschel. „Aber es kann nicht sein, dass sich diese Szenen jetzt in den Bereich des Eigelsteins, Ebertplatzes und des Theodor-Heuss-Rings verlagern“.

Das Veedel gelangt immer wieder mit Schlägereien, Verfolgungsjagden, Hooliganaufmärschen und Razzien in die Schlagzeilen. Von der Polizei selbst wird der Eigelstein als sog. „gefährlicher Ort“ eingestuft. Aus Sicht der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt muss deshalb die sichtbare Präsenz im Viertel wieder deutlich verstärkt werden, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

„Wir haben deshalb den Eigelstein auf die Agenda des Kriminalpräventiven Rats für die Innenstadt gesetzt, um dort mit Polizei und Ordnungsamt konkrete Maßnahmen für das Viertel zu besprechen. Man muss die Lage eindeutig im Blick behalten, damit die Entwicklung nicht aus dem Ruder läuft. Deshalb wollen wir von Polizei und Ordnungsamt auch sehr konkrete Lageberichte zum Eigelsteinviertel vorgelegt bekommen.“

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