SPD Ortsverein für politisches Engagement ausgezeichnet

Von Canan Dogan

Die Überraschung war gelungen: Auf dem Unterbezirksparteitag wurden die Vorstandsmitglieder der SPD Köln Innenstadt-Nord für ihre Dialogreihe „Eigelstein im Wandel“ mit dem Norbert-Burger-Preis geehrt.
Der Preis, gestiftet vom ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger, wird für besondere Aktivitäten von Projektgruppen oder Arbeitsgemeinschaften innerhalb der SPD verliehen.
„Wir freuen uns riesig, dass unsere Initiative prämiert wurde. ‚Eigelstein im Wandel‘ hat sich im Veedel schon etabliert. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern macht uns große Freude und gibt uns die Möglichkeit, einen direkten Draht zu ihnen aufzubauen. Wir werden unser Engagement weiter führen“, sagt Dr. Regina Börschel, Mitinitiatorin der Dialogreihe.
Das Ziel ist es, den Leuten weiterhin eine Plattform zu bieten, auf der sie sich bei dringenden Themen Gehör verschaffen können. „Die SPD als erster Ansprechpartner im Veedel ist sich dieser Verantwortung bewusst. Wir bleiben am Ball“, so Börschel.

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Spielgeräte für den Stavenhof

Eigelstein im Wandel 4Lange Zeit standen kleine Spielgeräte auf dem Stavenhof. Doch plötzlich waren sie weg …

Seitdem erreichten uns viele traurige Rückmeldungen. Deshalb haben wir in der Bezirksvertretung Innenstadt eine entsprechende Initiative für neue Spielgeräte auf dem kleinen Quartiersplatz gestartet.

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause machte die Bezirksvertretung den Weg für neue Spielgeräte für den Stavenhof frei. Deshalb möchten wir nun mit Eltern, Kindern, Anliegern und Verwaltung diskutieren, welche Spielgeräte auf der kleinen Platzfläche sinnvoll sind und wie sie aufgestellt werden können, damit die Pänz in unserem Viertel wieder sicher spielen können.

Herzlich laden wir Sie ein zu einem Gespräch zur Gestaltung des Spielbereichs im Stavenhof am 6. September 2016, 17:30, in das Café Famillich, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln.

Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Initiativen in der Bezirksvertretung:

Eigelstein im Wandel #3: Verkehr im Veedel

Gesprächsrunde zur Verbesserung des Verkehrs im Veedel

 

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Bei der ersten Veranstaltung unserer Reihe „Eigelstein im Wandel“ haben wir u.a. diskutiert, wie der Verkehr im Veedel für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden kann. Wie kann die Radwegeverbindung zwischen Agnes- und Eigelsteinviertel sinnvoll gestaltet werden? Hat sich die Verkehrsführung am Knotenpunkt Eigelstein/Weidengengasse/Eintrachtstraße/Unter Krahnenbäumen bewährt? Wie kann der Durchgangsverkehr durch die Eintrachtstraße reduziert werden? Wie können wir den ruhenden PKW- und Fahrradverkehr ordnen?

Veedel Gestalten - Eigelstein im Wandel_vorn_3_buntDas waren nur einige Themen, die angesprochen worden sind – formuliert aus der Perspektive der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer.

Veedel Gestalten – Eigelstein im  diesem Punkten wollen wir gerne mit Ihnen und Euch weiterarbeiten und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln.

So laden wir zu einer Gesprächsrunde „Eigelstein im Wandel: Verkehr im Veedel“ am 30. August 2016, 19:00 – 21:00 Uhr, in das Restaurant Léo, Lübecker Straße 2, 50668 Köln, ein.

Wir planen auch, die entsprechenden Punkte im Viertel abzugehen.

Wir freuen uns auf konstruktive Diskussionen. Gemeinsam für unser Veedel!

Eigelstein im Wandel 2 – Neuer Eigentümer stellt seine Pläne für das Gaffel-Gelände zur Diskussion

Von Canan Dogan

imageimageWie wird die Zukunft im Eigelstein aussehen? Was passiert mit dem Gaffel-Gelände? Diese Fragen brennen vielen Bewohnern und Gewerbetreibenden auf den Nägeln. So kamen zahlreiche interessierte Bürger der Einladung zum zweiten Informationsabend „Eigelstein im Wandel – Veedel gestalten“ des SPD-Ortsvereins Innenstadt-Nord nach und diskutierten lebhaft mit.

Das Kunstcafé Stüverhoff war bis auf den letzten Platz besetzt. Gekommen waren auch Vertreter des neuen Eigentümers, die Hotelgruppe Althoff, die sich den Fragen der Menschen im Veedel stellten. Edgar Lichter, Vizepräsident bei der Ameron Hotels, warb für sein Konzept, das ein 200-Zimmer-Hotel mit Loftcharakter vorsieht. Es solle ein Hotel für Jedermann sein und im mittleren Preissegment liegen.

imageWichtig war es der SPD, dass im Vorfeld die Sorgen und Wünsche der Anwohner angehört werden. „Die Bebauung des Grundstück soll für das Viertel einen Mehrwert haben“, sagt Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln.

 

Kritische Stimmen
imageNicht alle Zuhörer waren von dem Hotelkonzept überzeugt. „Wir brauchen kein weiteres Hotel“, sagte eine Zuhörerin. Viel wichtiger sei es, Wohnungen für Familien oder ein Studentenheim zu bauen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es aber so aus, dass das Hotel gebaut wird. Ob es einen Plan B gebe, wenn die politischen Gremien dem Bebauungsplan nicht zustimmen, wollte ein Teilnehmer wissen „Uns geht es um die Stabilisierung und Aufwertung des Viertels“, so Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt. „Daran werden wir die Pläne messen“.

Die Diskussion verlief größtenteils konstruktiv. Auf die Abschlussfrage, wie hoch das Hotel denn gebaut wird, konnte Edgar Lichter dann aber eine sehr klare Antwort liefern: „Nicht höher als der Dom“. Glücklicherweise lässt sich darüber nicht streiten.

Über die weiteren Entwicklungen zum Gaffel-Gelände wird der SPD-Ortsverein die Bewohner auf dem Laufenden halten.

 

Eigelstein im Wandel 2 – Der Anwohner*innendialog geht weiter

Logo Eigelstein im Wandel_Teil 2Herzlich laden wir Sie zur nächsten Veranstaltung unseres AnwohnerInnendialogs über die Entwicklungen im Eigelsteinviertel

am 3. Mai 2016, 19:30 Uhr, in das Kunstcafé Stüverhoff, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln,

ein.

Unsere Themen:

  • Wie geht es auf dem Gaffel-Gelände weiter?: Edgar Lichter, Vizepräsident der AMERON Hotels, stellt die Pläne des neuen Eigentümers vor. Stellen Sie Ihre Fragen: Was bedeuten die Pläne für das Viertel?
  • Was gibt es Neues im Veedel?: Was hat sich seit unserer letzten Veranstaltung „Eigelstein im Wandel“ getan? Was steht an?
  • Ihre Themen: Was soll im Viertel angepackt werden?

Moderation: Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Diskutieren Sie mit! Gestalten Sie mit! Wir freuen uns auf Sie.

SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt begrüßt Einberufung einer Bahnbögenkonferenz für das Eigelsteinviertel!

Schon seit Jahren befinden sich die Bahnbögen im Eigelsteinviertel in einem trostlosen Zustand. Wie die Verwaltung jetzt auf Initiative der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt mitteilt, beabsichtigt sie im Juni 2016 zu einer Bahnbögenkonferenz einzuladen. Die SPD-Fraktion hofft nun, dass nun endlich alle Beteiligten an einen Tisch kommen, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnbögenumfelds abzusprechen.

BahnbögenSchon seit Jahren fristen die Bahnbögen im Eigelsteinviertel ein trauriges Dasein. „Es ist bereits mehr als zehn Jahre her, als die Pächterin der Bahnbögen, die Bahnbögen GmbH, mit bunten Skizzen ihre Pläne für das Eigelsteinviertel präsentierte: Ein Touristenmagnet wie Les Halles in Paris oder mindestens so hip wie die Bahnbögen in Berlin sollten sie werden. Oder ein Stück kölsche Portobello Road. Rikschas sollten Gäste ins Viertel bringen. An der Eintrachtstraße/Ecke Salzmagazin sollte ein kleiner, aber feiner Quartiersplatz entstehen“, erinnert sich Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt.

Passiert ist seitdem nichts. Noch immer ist das Erscheinungsbild der Bahnbögen desolat. Mal versperrt eine unansehnliche Bretterwerbewand den Blick auf die Bahnbögen (so am Übergang von der Marzellenstraße zum Eigelstein), mal werden die Bahnbögen als wilde Müllkippe genutzt (so am Gereonswall).

Bereits im Januar 2013 forderte deshalb die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt, dass in einer Bahnbögenkonferenz Eigelstein alle Verantwortlichen (die Deutsche Bahn, der Bahnbögen Köln GmbH, die maßgeblichen Ämter der Stadtverwaltung und die Abfallwirtschaftsbetriebe) an einen Tisch kommen sollten, um die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes der Bahnbögen zu vereinbaren und auf den Weg zu bringen.

Im Dezember 2015 hakte die SPD-Fraktion nach und wollte von der Verwaltung wissen, was sie seit dem Beschluss zur Einberufung einer solchen Konferenz unternommen hat und welche Maßnahmen zur Verbesserung der desolaten Situation entlang der Bahnbögen sie beabsichtigt.

Nun informiert die Verwaltung in einer Mitteilung für die Bezirksvertretung Innenstadt, dass sie im Juni 2016 eine Bahnbögenkonferenz für das Eigelsteinviertel einzuberufen beabsichtigt. Weil sie aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre daran zweifelt, dass die Pächterin in absehbarer Zeit ein Konzept zur Entwicklung der Bahnbögen umsetzen wird, will die Verwaltung noch vor der Sommerpause 2016 zu einem ersten Treffen einladen, um die Möglichkeiten kurzfristiger Verbesserungen der Bahnbögen und ihres Umfeldes sowie einer Beschleunigung der Bahnbögen-Entwicklung zu ermitteln. Dabei sollen verbindliche Vereinbarungen zur Umsetzung getroffen werden.

„Die Menschen im Eigelsteinviertel sind über das verschmutzte und verwahrloste Umfeld der Bahnbögen mehr als verärgert. Deshalb begrüßen wir es ausdrücklich, dass nun endlich alle Beteiligten zusammenkommen sollen, um gemeinsam abzusprechen, wie man die Gesamtsituation entlang der Bahn verbessern kann. Wir wissen natürlich von unseren Ehrenfelder Kollegen, welch dicken Bretter wir zu bohren haben. Aber wir werden die Pächterin wie die Bahn als Eigentümerin der Bahnbögen in die Pflicht nehmen und weiter Druck machen“, so Regina Börschel.

Auf der Dialogveranstaltung “Eigelstein im Wandel” wurden von den Anwohner*innen ganz konkrete Wünsche zur Verbesserung der Situation an den Bahnbögen geäußert. Diese Vorschläge wird die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt jetzt in die Bahnbögenkonferenz mit hineinnehmen.

Zur Information:

Presseberichte:

Gemeinsam das Veedel gestalten! Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Anwohner*innendialogs „Eigelstein im Wandel“

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Von Canan Dogan

Der SPD-Ortsverein Innenstadt-Nord hatte zur Diskussionsrunde „Eigelstein im Wandel“ eingeladen – und gekommen sind viele interessierte Bürger mit einer Menge konstruktiver Vorschläge.

imageSo macht Politik Spaß: Vier Tische, vier Themen und 60 Minuten Zeit, alle seine Sorgen und Ideen in Arbeitsgruppen mitzuteilen. Das war die Vorgabe und es wurde an allen Tischen im Kunstcafé Stüverhoff rege diskutiert. Ob es um die Nutzung der Bahnbögen, den Wegzug der Gaffel-Brauerei, um Sauberkeit und Sicherheit im Veedel ging, die zahlreichen Anwohner haben Klartext gesprochen und die SPD hat alle Punkte schriftlich aufgenommen und dokumentiert. „Das Ziel dieser Veranstaltung war es, mit den Bürger*innen in einen Dialog zu treten, und wir haben das Ziel heute erreicht. Wir sind begeistert, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind, um mit uns über die Zukunft des Veedels zu sprechen“, sagt Christoph Eising vom SPD-Ortsverein Innenstadt-Nord und Mitorganisator der Diskussionsrunde.

imageDas zeigt eines ganz klar: Die Menschen im Eigelsteinviertel lieben ihr Veedel. „Das war eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung und es wird einen Folgetermin geben, bei dem wir berichten wollen, welche Vorschläge aus den Gesprächen wir angepackt haben und wo wir an den einzelnen Punkten stehen“, sagt Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt.

imageFür die kommende Gesprächsrunde sind das gute Vorzeichen, denn vieles kann besser werden, aber nur wenn alle mitmachen!

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Veedel gestalten: Eigelstein im Wandel

Veedel im Wandel - Kopf.pdfHerzlich laden wir Sie zum AnwohnerInnendialog über die Entwicklungen in unserem Veedel

am 8. März 2016, 19:30 Uhr,

in das Kunstcafé Stüverhoff, Im Stavenhof 5-7, 50668 Köln,

mit

  • Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
  • Michael Frenzel, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion,
  • Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

Moderation: Klaus Nelissen.

Über diese Themen wollen wir reden:

  • VEEDELSENTWICKLUNG: Nutzung der Bahnbögen. Welche Chancen bringt der Wegzug von Gaffel?
  • VERKEHRSSITUATION: Fußgänger, Fahrräder, Autos und Parkplätze. Wo steht´s und wo stockt´s im Veedel?
  • ÖFFENTLICHE ORDNUNG: Sauberkeit und Sicherheit im Veedel.
  • IHRE THEMEN: Wo drückt Ihnen der Schuh? Welche Themen liegen Ihnen auf dem Herzen?

Wir freuen uns auf Sie. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Die Bahnbögen im Eigelsteinviertel – Ein Trauerspiel

Bahnbögen

Schon seit Jahren – um genauer zu sein: seit über einem Jahrzehnt – fristen die Bahnbögen im Eigelsteinviertel ein trauriges Dasein. Ich erinnere mich noch gut, als ich Mitglied des Sanierungsbeirats Eigelstein war: Der Pächter der Bahnbögen (Lutz Figge von der Bahnbögen Köln GmbH) stellte uns mit bunten Skizzen und großen Gesten vor, was er mit den Bahnbögen so alles vor hat: Ein Touristenmagnet wie Les Halles in Paris oder mindestens so hipp wie die Bahnbögen in Berlin sollten sie werden. Oder vielleicht doch ein Stück kölsche Portobello Road. Rikschas sollten die Gäste ins Viertel bringen. In der Eintrachtstraße/Ecke Salzmagazin sollte ein kleiner, aber feiner Quartiersplatz entstehen. Und, und, und … Und was ist seitdem passiert? Nichts.

Fest steht: Noch wurde hinsichtlich ihrer Nutzung keine Fortschritte erzielt. Immer noch ist das Erscheinungsbild der Bahnbögen desolat. Mal versperrt eine unansehnliche Bretterwerbewand den Blick auf die Bahnbögen (so direkt am Eigelstein – nun gut, vielleicht immer noch besser als zu sehen, was sich hinter der Wand befindet), mal werden die Bahnbögen als wilde Müllkippe genutzt (so immer wieder am Gereonswall).

Schon im Jahr 2013 wollten wir, dass in einer Bahnbögenkonferenz Eigelstein alle Beteiligten (die Deutsche Bahn, der Bahnbögen Köln GmbH, die maßgeblichen Ämter der Stadtverwaltung und die Abfallwirtschaftsbetriebe) an einen Tisch kommen, um die notwendigen Maßnahmen zu vereinbaren, abzustimmen und auf den Weg zu bringen. Und was ist seitdem passiert? Richtig: Nichts.

Ziel muss es sein, dass sich das Erscheinungsbild und die Nutzung der Bahnbögen im Eigelsteinviertel nachhaltig verbessert. Denn eines ist doch klar: Die Bahnbögen sind, vom Breslauer Platz kommend, ein Entree in unsere Stadt. Sie markieren den Eingang in das Eigelsteinviertel. Deshalb wollen wir dem Pächter nicht durchgehen lassen, dass dieser städtebaulich sensible und entwicklungsfähige Bereich weiter verkommt.

Deshalb haben wir in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt gefordert, dass die Verwaltung darlegt, welche Schritte sie seit dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom Januar 2013 eingeleitet hat, um eine Bahnbögenkonferenz einzuberufen (wie es sie auch schon in Ehrenfeld gibt).
Ferner soll die Verwaltung darlegen, welche Schritte und Maßnahmen sie kurz- und mittelfristig zur Verbesserung der inakzeptablen Situation entlang der Bahnbögen einzuleiten gedenkt.

Wir bleiben dran!

Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

Politik meets Kultur

Der 19. Herbstempfang „3-Veedels-Treff“ des SPD-Ortsverein Innenstadt Nord

Der 19. Herbstempfang des SPD Ortsvereins Innenstadt-Nord hatte es in sich: Mit einer Schweigeminute für Helmut Schmidt und die Opfer des Pariser Attentats eröffnete Jan Harbach die Veranstaltung. Die Gäste machten alle mit. Anschließend übergab der Ortsvereinsvorsitzende das Wort an Gastrednerin Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln. „Das hier ist das interessanteste Veedel in Köln“, sagte Berg und betonte „ich hoffe, dass diese gesunde und gute Mischung an unterschiedlichen Menschen in diesem Viertel erhalten bleibt“.


Damit das bunte Miteinander auch in Zukunft fortbesteht, wird das Veedel auf Vordermann gebracht: Die Neugestaltung des Ebertplatzes steht unmittelbar bevor. „Weiterhin muss der Arbeitsmarkt gefördert und die Wirtschaftskraft gesichert werden. Es ist eine Binsenwahrheit – nur wenn die Wirtschaft floriert, kann auch in wichtige Projekte im Sozialen und in die Infrastruktur investiert werden,“ erklärte Ute Berg und wies auf die positive Entwicklung im Veedel hin. Gerade im Mediapark siedeln sich viele Start-up-Unternehmen an. Das hat seine guten Gründe: Laut einer Studie der Unternehmensberatung PWC ist Köln die „digitale Hauptstadt“ und erfüllt zahlreiche Kriterien für junge Firmengründer.

Jürgen Reinecke ist begeisterter Kölner. Der Autor und Schauspieler war der zweite Gast des Tages und las aus seinem Buch „Der Tag als unser Tresen verschwand“. Viele Geschichten in dem Roman spielen in seinem „Wohnzimmer“, den meisten Kölnern besser bekannt als der Veedels- und Künstlertreff „DURST“ in der Weidengasse. Für die lebhafte Lesung gab es in der Eigelstein-Torburg Riesenapplaus.


Unter den Gästen des Herbstempfangs befand sich auch Veedels-Polizist Siegfried Wagner: „Man kann hier Kontakte knüpfen und mit vielen Verantwortlichen über die Probleme des Viertels sprechen“, sagte er. Nach dem offiziellen Programm konnten sich dann alle Gäste bei Fingerfood und Getränken ausgiebig austauschen.


Canan Dogan

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